Mitteständiger Maschinenbau Betrieb mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Naßbeton-Spritztechnik im Dünnstromverfahren
Auf der Grundlage des väterlichen Handwerksbetrieb, der 1945 im bescheidenen Rahmen gegründet wurde, baute Elmar Sperrfechter einen mittelständigen Betrieb auf. Das Unternehmen befasste sich seit dem Jahre 1966 mit der Forschung, Entwicklung, Erprobung und serienmäßiger Fertigung von Maschinensystemen für Nassbeton-Spritztechnik im Dünnstrom-Verfahren und betrat damit zur damaligen Zeit ein technisches Neuland. Diese Innovation wurde mehrfach patentiert. Anwendungsbereich ist der untertägige Hohlraumausbau und Rekonstruktion mit einem konstruktiven dimensionierten Nassspritzbeton der im normalen Fall ohne Chemikalien einschalig eingebaut wird. Sowie die Instandsetzung von Ingenieurbauwerken und Bausanierung insbesondere bei Bauwerken und Bauteilen, die hohen dynamischen oder chemischen Beanspruchungen und Angriffen ausgesetzt sind.
Der Einsatz in diesem Bereich, hat bedingt durch den hohen Standart der Technologie und der damit hohen Verbesserung der Betonqualität, zu hervorragenden Ergebnissen, sowohl im technischen als auch im wirtschaftlichen Bereich geführt. Dies ermöglichte den Verkauf sowie die Lizenzvergabe der Technologie im In- und Ausland.
Das spezielle Fachwissen und das erreichte hohe KNOW-HOW in der praktischen Anwendung des Nassbeton Spritzverfahren Dünnstrom, dass sich die Firma „SPERNO“ erarbeitet hat, führte zur Einberufung in Arbeitskreise und zur Mitarbeit an verschiedenen Forschungsvorhaben die von staatlicher Seite und der freien Wirtschaft durchgeführt wurden. Die aus diesen Forschungsarbeiten und damit verbundenen Prüfungen und Untersuchungen resultierende Ergebnisse in technischer, betontechnologischer, anwendungstechnischer und arbeitsmedizinischer Hinsicht, führten im Jahre 1977 zu einem Kooperationsvertrag mit einem staatlichen ungarischen Bergbauunternehmen. Dieses hatte bis zur ihrer Stillegungung 38 Stück „SPERNO“ Nassbetonspritz-Einheiten im Einsatz. Allein damit wurden ca. 65km unterirdische Hohlräume mit Querschnitten von 12 – 76m2 einschalig ausgebaut und rekonstruiert, sowie ca. 46.000m2 Betondecken, Unterzüge und Stützen, 4 Eisenbahntunnel, Kühltürme und eine Anzahl andere Objekte instandgesetzt.


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