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Der Einsatz als Sanierungsmaßnahme

Es handelt sich hier um ein Beton- Instandsetzungssystem, dass als Einbau- und Instandsetzungsmaterial einen besonderen dichten, mineralischen, kunststofffreien Spritzbeton oder Spritzmörtel verwendet, der dem Grundwerkstoff aus dem das instandzusetzende Bauwerk oder Teil besteht in jeder Beziehung optimal angepasst ist. Die Bedingungen der ISO, EN uns DIN Normen werden voll erfüllt.Die Aufbereitung der Spritzbetonmischung (Körnung 0 – 8 oder 0 – 16) sowie der Spritzmörtelmischung (Körnung 0 – 2 oder 0 – 4) erfolgt mit einem Zwangsmischer in welchen die Zuschlagstoffe Zement, Wasser und die für Beton- und Mörtelherstellung zugelassenen Additive gemischt werden.

Durch dieses Mischverfahren wird folgendes erreicht und sichergestellt:
  1. Eine genaue Einhaltung des W/Z-Wertes (z.B. 0,40), der für die Erzielung hoher Betonqualitäten Voraussetzung ist.
  2. Die Aufschließung des Zementkornes durch die genaue dosierte Zugabe der Wassermenge, die erforderlich ist, damit das Zementkorn den Zementleim bilden kann und somit die Kohäsion und Adhäsion sichert, die für den Einbau und Haftung des Spritzbetons und des Spritzmörtel Voraussetzung ist. Ferner wird dadurch das Porenvolumen bei der Hydration erheblich verringert.
  3. Die Homogenisierung der Mischung mit den verschiedenen Komponenten wie Zuschlag, Zement, Wasser und falls nötig der Betonzusätze (Additive).
  4. Eine Optimale Ummantlung des Zuschlagstoffes mit Zement und Wasser und gleichmäßige Integrierung von eventuell verwendeten Betonzusätzen. (Betonzusätze, wenn solche verwendet werden.)
  5. Keine Staubentwicklung beim Einbau bzw. Aufspritzen des Spritzgutes, da die Verursacher der Staubentwicklung wie Feinstteile im Zuschlag und Zement oder trockene Betonzusätze durch das Wasser gebunden werden. Somit können die von der Berufgenossenschaft vorgeschriebenen MAK-Werte (Maximale-Arbeitsplatz-Konzentration) eingehalten werden.

Der Einbau des Betons oder Mörtels erfolgt mit einem Nassspritzverfahren im Dünnstrom mit geregelter Energie, die eine sehr hohe Einbauverdichtung gewährleistet. Dieses Verfahren wurde von uns entwickelt und ist seit dem Jahre 1969 im Einsatz.

Es wird sowohl im untertägigen Ausbau als auch zur Sanierung von Bauwerken angewendet. Mit dem Verfahren wurden bis heute ca. 65 km Tunnel und Stecken mit Querschnitten von 22-76 m2 ausgebaut und rekonstruiert sowie 16.000 m2 Treppen, 10.000 m2 Decken in Wohngebäuden und 20.000 m2 Decken in Industriegebäuden.
Die Britsh Railway hat das Verfahren für die Sanierung ihrer Brücken, Tunnels und bestimmter Bauwerke sowie für den Neubau von Tunnels in Lizenz übernommen.

Diese Naßspritz- Technologie bildet ein Beton- Einbau- und Instandsetzungssystem bei dem durch die hohe Verdichtung, der Verwendung eines betontechnologisch hochwertigen Instandsetzungsmaterial sowie durch die Berücksichtigung aller betontechnologischen Faktoren, den an eine Betonsanierung gestellten Anforderungen im höchsten Maße gerecht wird. Zum Beispiel liegt der Widersand gegen die Carbonatisierung gegenüber eines Betons der Güte B 35 um ein Mehrfaches höher. Dasselbe gilt für Wassereindringtiefe, Haftzugfestigkeit, Druck- und Biegezugfestigkeit, Sulfatwiderstand, Chlorideindringtiefe, Abwitterung und Absplitterung sowie der Frost-, Tausalz- und Wechselbeständigkeit.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass hier ein Einbau- und Instandsetzungssystem zur Verfügung steht, mit dem durch Reduzierung der Überdeckung der Bewehrung, wegen seiner hohen Dichte und seines hohen Widerstandes gegenüber der Carbonatisierung sowie durch dünnere Einbauschichten aufgrund der hohen Betonqualität kostengünstiger saniert werden kann. Es kann überall dort eingesetzt werden, wo mit starken chemischen Angriffen aus dem Wasser und der Luft auf den Beton zu rechnen ist denen es aufgrund seiner hohen Dichte und der Betonqualität eine große Widerstandsfähigkeit entgegensetzt.