Der Einsatz im Bergbau
Die SPERNO Naßspritzbetonlinie stellt nicht nur eine gewisse Maschinenreihe dar, sondern beinhaltet ein hochmodernes, wirtschaftliches und dem neusten Stand der Technik entsprechendes Hohlraumausbauverfahren, für verschiedene Zecke (langlebige Grubenräume, Strecken, Tunnels, Schrägschächte, Schächte, Gesenke usw. ). Dieses Verfahren fängt das Gebirge schon in der zur Auslösung der Gebirgsspannung nötigen Zeit ab. Damit wird ein System des gegenseitigen Zusammenarbeiten geschaffen, bei dem der Ausbau den durch die Hohlraumauffahrung bewirkten Druck auffängt und sich so auf das Gestein und den ausgebauten Hohlraum verteilt, daß beide diesen ohne Zerstörung tragen. Bei dem konventionellen Ausbau mit Holz, Stahlbögen, Formsteinen, usw. erfolgt die Belastung des Ausbaues zufällig an verschiedenen Punkten, auf die sich die Belastung konzentriert.
Bei dem neuen SPERNO-Ausbauverfahren wird durch das Einbringen einer sogenannten Kontaktschicht mit Naßspritzbeton unmittelbar nach dem Öffnen des Hohlraumes die Belastung auf den Ausbau so verteilt, daß sie an jedem Punkt im Ausbau aufgenommen wird. Dadurch wird ein geschlossenes Druckregulierungssystem erreicht, daß einen ökonomischen Belastungspegel erzeugt, der vom Konturgestein und dem Ausbau gemeinsam getragen wird.
Aufbauend auf den neusten felsmechanischen Erkenntnissen kann mit diesem Ausbauverfahren ein Ausbauwiderstand erreicht werden, der das 16-fache eines konventionellen Gleitbogenausbaues erreicht.
Innerhalb des neuen Ausbauverfahrens ist der vollmechanisierte und kontinuierliche Vortrieb und Ausbau räumlich und zeitlich aufeinander abgestimmt. Mit dem Naßspritzbetonverfahren wird eine homogene, tragfähige Monolit-Stahlbetonkonstruktion hergestellt, die allen betontechnologischen Anforderungen sowie den ISO, EN und DIN Normen entspricht. Ferner werden die von der Berufsgenossenschaft geforderten MAK-Werte voll erfüllt. (MAK = Maximale-Arbeitsplatz-Konzentration von Staubbelastung)
Die Wirtschaftlichkeit dieses Ausbauverfahrens erweist sich in der dünneren, aber um so tragfähigeren Betonstärke, des damit verbundenen geringeren Ausbruchsquerschnitts und der daraus folgenden Einsparung von Ausbaumaterial. Durch die Reduzierung des Arbeitsaufwandes resultieren wesentlich kürzere Ausbauzeiten. Eine längere Lebensdauer der Ausbaustrecke und der Wegfall von Unterhaltungskosten sind weitere Punkte die positiv in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen mit einfließen. Diese aufgeführten Faktoren erbrachten bei den bis heute durchgeführten Projekten - Ausbau von Strecken, Tunnel, Schräg- und Leitschächten (ca. 65 km) - eine Senkung der Gestehungskosten um 20 - 40 %.
Referenzen für die Wirtschaftlichkeit und den hohen Stand der Technik liegen vor und können zur Verfügung gestellt werden. Diese Verfahren findet weitere Anwendung im Tief- und Hochbau, in der Sanierung sowie bei der Verarbeitung von Isoliermaterialien im Bereich der Wärme- und Kälteisolierung.
- kleinerer Ausbruch-Querschnitt
- Einsparung von Ausbaustoffen, wie Beton und Armierung
- bedeutende Arbeitsersparung und Zeitgewinn
- Erhöhung der Lebensdauer
- Wegfall von Instandhaltungsarbeiten


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