Sperno Maschinenbau
Nassspritzbetontechnik im Dünnstromverfahren
Das Verfahren wurde in den Jahren 1966 - 1969 entwickelt und stellte zu dieser Zeit eine ganz neue Betonspritztechnik dar. Der damals sowie heute von der Fachwelt, dem Tunnel- und Bergbau sowie der Berufgenossenschaft geforderten Qualitästandart wird mit dieser Technik voll erfüllt. Mit dem Verfahren wird der Beton durch aufspritzen auf dem Untergrund (Bauwerk) in jeder Geometrie, d.h. in allen Lagen, senkrecht, waagrecht und über Kopf hängend eingebaut.
Durch die entsprechenden Eigenschaften die das Verfahren beinhaltet können Bauwerke und Objekte mit wesentlich niedrigeren Kosten als mit der konventionellen Technik, instandgesetzt oder verstärkt werden. Es können Bauwerke wieder instand gesetzt werden für die es nach den konventionellen Methoden keine Möglichkeit der Instandsetzung gibt.
Auf Grund der mit diesem Instandsetzungssystems in der Praxis erzielten Ergebnissen, sind wir davon überzeugt, dass bei entsprechenden Instandsetzungsmaßnahmen die Kosten wesentlich gesenkt werden können. Zum Beispiel durch Problemlösungen die zum Teil nur mit diesem Instandsetzungssystem möglich sind.
Mit unserem Instandsetzungssystem können Bauwerke und tragende Konstruktionen instandgesetzt werden, die auf Grund von Umwelteinflüssen, dynamischer Belastung, als auch durch Gewalteinwirkung ihre Tragkraft zum Teil oder ganz verloren haben. Es kann mit diesem System die Tragfähigkeit nicht nur wieder hergestellt, sondern auch eine Erhöhung der ursprünglichen Lastenaufnahme erzielt werden.
Das wurde durch eine Vielzahl von Objekten, die mit diesem System instandgesetzt wurden, nachgewiesen und durch wissenschaftliche Kontrolluntersuchungen bestätigt. Die Schwerpunkte lagen in der Untersuchung und Prüfung von Stützkonstruktionen und Flächenbauwerke auf gleichgerichtete einachsige Beanspruchung, auf zusammengesetzte Biegebeanspruchung und auf reine Zugbeanspruchung gegen den Haftwiderstand, sowie auf Tragfähigkeitsverformung und auf Rissbildung.
Referenzen und die dazugehörigen wissenschaftlichen Auswertungen liegen vor. Bis heute wurden 46000 m² Flächen mit diesem Verfahren instandgesetzt.
Bei unserem Verfahren handelt es sich um ein Nassbeton-Spritzverfahren im Dünnnstrom mit geregelter Verdichtungsenergie, bei dem die Einhaltung aller Bedingungen und Fakten zur Erfüllung der Normen EN, ISO und DIN gewährleistet sind. Dieses Verfahren ermöglicht eine Dimensionierung der Betonqualität auch in den oberen Betonklassen. Es wird damit ein Haftverbund zwischen der alten, existierenden Konstruktion und der neuen Betonverstärkung erreicht, der für die Lastaufnahme und die Kräfteverteilung eine wichtige Funktion übernimmt und auch garantiert.
In folgenden Bereichen wird unsere Technologie eingesetzt:
Bergbau:
Ausbau und Rekonstruktion von Strecken, Schächten, Füllorten, Kavernen und Schalungsfreien Einbauten.
Tunnelbau:
Einschaliger Ausbau und Rekonstruktion von Strassen-, Eisenbahn- und U-Bahntunneln.
Hoch- u. Tiefbau mit drei Zielsetzungen:
- Schutz der tragenden Konstruktion von vorhandenen Bauten im Interesse der Vorbeugung von Aussenschäden.
- Verstärkung von vorhandenen, ihre Tragfähigkeit aus irgend eines Grundes verlorenen tragenden Konstruktionen. Wiederherstellung ihrer Tragfähigkeit bzw. Erhöhung der Tragfähigkeit zur Aufnahme von Mehrbelastung.
- Errichten von solchen neuen tragenden Konstruktionen, die auf Grund ihrer Form, ihrer Anordnung oder aus einem anderen Grund nicht verschalt werden können, oder wenn sie verschalt werden können, aber ihr ausbetonieren nicht anderst gelöst werden kann.



